

Ein Apfeldessert, das eine Art Kuchen ist, aber ohne Teig. Deshalb wird er auch falscher Apfelkuchen genannt, eine Bezeichnung, die diesem unglaublich feinen Apfelrezept so gar nicht gerecht wird.
Arbeitszeit
15 min
Gesamtzeit
60 min
Niveau
Leicht
Dieser teiglose Apfelkuchen, besser als Apfeldom bekannt, entpuppt sich sehr schnell als ‘Everybody’s Darling'. Durch das sehr langsame Backen verschmelzen sich die verschiedenen Apfelschichten aufs Wunderbarste miteinander, während die Spitze des Doms schön karamellisiert. Trotz der wenigen Zutaten entsteht ein überaus komplexes Aromenspiel. Einmal mehr zeigt sich, dass in der Einfachheit der Schlüssel zu etwas Grossartigem liegt.
(4 Personen)
6 besonders knackige Äpfel, z. B. Gala oder Granny Smith
100 g Butter, geschmolzen
150 g Kristallzucker
1 EL Zimtpulver
80 ml Aprikosenkonfitüre, alternativ Apfel- oder Quittengelee
vanillierter Schlagrahm oder Vanilleglace
Die Äpfel schälen und in der Mitte entkernen. Die ganzen Äpfel quer in 2 mm dicke Scheiben schneiden.
1/3
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Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Tarteform mit 20 cm Durchmesser buttern. Alternativ ein rundes Backblech mit Backpapier belegen und buttern. Die Apfelscheiben direkt in die Tarteform oder auf das mit Backpapier belegte Backblech ringförmig mit einem Durchmesser von 20 cm halb überlappend schichten, jede Schicht etwas kleiner im Durchmesser, bis eine Art Kuppel entsteht. Oder wie ein halbrunder Bienenstock. Jede zweite Schicht mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zucker und Zimt bestreuen.
1/5
1/5
Den fertigen Dom gut mit Butter bestreichen, mit Alufolie abdecken und zirka 25 Minuten backen. Danach die Folie entfernen und weitere 25 bis 30 Minuten backen, ein Messer sollte bei der Garprobe gut hineingehen und die Ränder des Apfeldoms sollten goldbraun sein. Konfitüre oder Gelee erwärmen und den Apfeldom damit bestreichen. Noch lauwarm mit vanilliertem Schlagrahm oder Vanilleglace servieren.
Foodscout Richi Kägi beantwortet sie.
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