

Im Frühling gibt es Bärlauch in Hülle und Fülle. Da kommt ein Rezept für ein selbstgemachtes Bärlauchpesto gerade recht, um die zarten Blätter des wilden Knoblauchs haltbar zu machen und erst noch etwas Köstliches herzustellen.
Arbeitszeit
10 min
Gesamtzeit
15 min
Niveau
Leicht
Eines der ersten frischen Frühlingskräuter ist der Bärlauch. Eine klassische Zubereitung ist ein Pesto, das meist als grüne Pastasauce verwendet wird. Weniger bekannt, aber nicht minder deliziös schmeckt es auf gebratenem Fleisch, Geflügel oder als Topping auf Wurzelgemüse wie Rüebli oder Kartoffeln. Man kann es aber auch als Grundlage für eine Bärlauchsuppe oder Salatsauce verwenden. Wer keine Kapern mag, kann sie auch weglassen.
Tipp: Dieses Pestorezept mit Bärlauch kann genauso gut mit Basilikum oder mit anderen frischen Kräutern zubereitet werden.
(10 Personen)
150 g Bärlauch
1 EL Salzkapern, entwässert
3 Handvoll Pinienkerne
200 ml Olivenöl oder Rapsöl extra vergine
100 g Parmesan gerieben
100 g Pecorino gerieben
1/2 Zitrone, Saft und Schale
Den Bärlauch gut waschen und die Stiele entfernen. Die gewaschenen Blätter mit einem Küchentuch oder Küchenpapier gut trocknen und in grobe Streifen schneiden.
1/3
1/3
Die Pinienkerne in einer Pfanne leicht rösten, die beiden Käse fein reiben und die Kapern wässern und trocknen.
Alle Zutaten in einem leistungsstarken Mixer oder Cutter zu einer feinen Paste pürieren. Den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale unterrühren.
Bei Bedarf das Pesto nachsalzen und in saubere Gläser abfüllen. Mit Olivenöl bedecken und in den Kühlschrank stellen. Das Pesto ist gekühlt zwei Wochen haltbar, im Tiefkühler bis zu sechs Monate.
Foodscout Richi Kägi beantwortet sie.
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