

Diese knusprigen Gyoza mit Tempeh und Knusperboden sind eine leckere und pflanzliche Variante des klassischen japanischen Gerichts.
Arbeitszeit
20 min
Gesamtzeit
45 min
Niveau
Mittel
Diese Gyoza sind aussen knusprig und innen herrlich saftig. Die Tempeh-Füllung macht sie schön herzhaft und gibt ihnen einen leckeren Biss. Durch das Anbraten bekommen sie eine goldbraune, knusprige Unterseite, während sie gleichzeitig sanft gedämpft werden. Das Ergebnis ist eine perfekte Mischung aus knuspriger Hülle und würziger, weicher Füllung – ideal als Snack oder Hauptgericht. Die Gyoza bekommen dank des Knusperbodens eine extra Schicht Crunch. Die spezielle Mehl-Wasser-Mischung sorgt dafür, dass sich beim Braten eine goldene, knusprige Kruste bildet, die sich wunderbar von der weichen Füllung abhebt.
Dank der Tempeh-Basis sind diese Gyoza nicht nur sättigend, sondern auch eine gesunde, proteinreiche Alternative.
(4 Personen)
200 g Tempeh
5 EL 4-5 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer (ca. 1-2 cm)
3 2-3 Frühlingszwiebel
100 g Weisskohl
1 Karotte
1 TL Sriracha oder eine andere scharfe Sauce (optional)
1 TL Zucker
1 EL Sesam
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
30 Gyoza-Teigblätter (ca. 30 Stück, im Asialaden erhältlich)
Wasser zum Versiegeln der Teigtaschen
2 EL Pflanzenöl
50 ml Wasser
1 TL Mehl (Weizenmehl oder Reismehl)
50 ml Wasser
Den Tempeh mit den Händen oder einer Gabel fein zerbröseln. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken oder mit einer Reibe reiben. Das Stück Ingwer schälen und ebenfalls fein reiben.
Die Frühlingszwiebeln putzen und fein hacken. Den Weisskohl waschen und in sehr feine Streifen schneiden. Die Karotte schälen und grob reiben. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis er leicht duftet (optional, falls der Sesam nicht schon geröstet ist).
In einer Pfanne 1 EL Sesamöl auf mittlerer Hitze erhitzen.
Knoblauch und Ingwer darin kurz anbraten, bis sie duften (ca. 30 Sekunden).
Tempeh dazugeben und etwa 3-4 Minuten anbraten, bis er leicht goldbraun ist.
Sojasauce, Zucker und optional Sriracha hinzufügen. Gut umrühren, sodass der Tempeh die Aromen aufnimmt.
Jetzt den Weisskohl, die geriebene Karotte und die gehackten Frühlingszwiebeln zur Pfanne geben. Alles gut durchmischen und für 2-3 Minuten anbraten, bis das Gemüse etwas weicher wird.
Zum Schluss den gerösteten Sesam unterrühren und die Mischung mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Die Füllung abkühlen lassen.
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Ein Gyoza-Teigblatt in die Hand nehmen, etwa 1 TL der abgekühlten Füllung in die Mitte geben.
Die Ränder des Teigblatts mit etwas Wasser befeuchten. Dann das Teigblatt in der Mitte zusammenfalten und die Ränder gut zusammendrücken. Wenn man mag, kann man die Ränder leicht falten, um das typische Gyoza-Muster zu formen.
Diesen Schritt wiederholen, bis alle Teigblätter gefüllt sind.
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In einer grossen Pfanne 2 EL Pflanzenöl auf mittlerer Hitze erhitzen.
Die Gyoza nebeneinander in die Pfanne legen (darauf achten, dass sie sich nicht berühren) und etwa 2 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist. Die Gyoza in mehreren Schritten anbraten, wenn nicht genug Platz in der Pfanne ist.
Während die Gyoza braten, 1 TL Mehl mit 50 ml Wasser gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Die Mehl-Wasser-Mischung gleichmässig über die Gyoza in der Pfanne giessen.
Sofort einen Deckel auf die Pfanne setzen und die Gyoza etwa 5-6 Minuten dämpfen lassen, bis das Wasser fast vollständig verdampft ist.
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Den Deckel abnehmen und die Gyoza noch einige Minuten weiter braten, bis die Unterseite eine schöne knusprige Kruste entwickelt hat.
Die Gyoza vorsichtig aus der Pfanne nehmen und mit der knusprigen Seite nach oben auf einem Teller anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und Sesam garnieren.
Dazu passt eine einfache Dipsauce aus Sojasauce und etwas Reisessig.
Foodbloggerin Verena Frei beantwortet sie.
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